Peter Kretschmer: Weltcup gewonnen, Entscheidung über WM-Ticket vertagt

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SC DHfK-Canadierfahrer Peter Kretschmer hat mit seinem Partner Yul Oeltze einen gelungenen Weltcup-Auftakt gefeiert. Im Zweier-Canadier gewannen die beiden über 1000 Meter im polnischen Posen und ließen u.a. das zweite deutsche Boot hinter sich. Wer Deutschland jedoch bei der WM vertreten darf, entscheidet sich erst am nächsten Wochenende.

SC DHfK-Canadierfahrer Peter Kretschmer (l.) und C2-Partner Yul Oeltze (SC Magdeburg) siegten beim Weltcup-Auftakt in Posen. Foto: Archiv

Leipzig. Der polnische Wind hält die Spannung hoch. Ursprünglich sollte beim Weltcup-Auftakt in Posen die Entscheidung fallen, welcher Zweier-Canadier bei den Weltmeisterschaften im August für Deutschland starten darf. Doch der Deutsche Kanu-Verband vertagte die Entscheidung auf den Weltcup in Duisburg (31.5.-2.6.) - unter fairen Bedingungen für alle Kanuten. "Der Wind und die Wellen waren doch sehr stark. So stand schon vor dem Rennen fest, dass die Entscheidung in Duisburg fallen wird", sagt SC DHfK-Mann Peter Kretschmer.

Der 27-jährige Rennsportkanute und sein C2-Partner Yul Oeltze (SC Magdeburg) werden in jedem Fall mit Selbstvertrauen anreisen. In Posen setzten sich die beiden im 1000 Meter-Finale in 3:30,622 Minuten knapp vor den Polen Mateusz Kaminski und Michal Kudla sowie den Chinesen Hao Liu und Pengfei Zheng durch. Der direkte Konkurrent um das WM-Ticket - das zweite deutsche Boot um Sebastian Brendel und Jan Vandrey - landete mit knapp 1,5 Sekunden Rückstand auf Platz 5.

"Einen Bonus gibt es dafür nicht", sagt "Kretsche", "wir müssen in Duisburg noch einmal vor dem anderen deutschen Boot ins Ziel kommen." Dann winkt die WM-Teilnahme in Szeged (Ungarn) im August.

Eine überzeugende Leistung zeigte auch Canadierfahrerin Johanna Handrick, die sowohl im C1 als auch im C2 (mit Annika Loske (KC Potsdam)) ins Finale fuhr.