Poznan: EM-Platz 5 für Melanie Gebhardt im deutschen Kajak-Vierer

Kanu

Waren mit EM-Platz 5 nicht ganz zufrieden, arbeiten jetzt aber hochmotiviert am Feinschliff für Olympia: SC DHfK-Kanutin Melanie Gebhardt (r.) und der deutsche Damen-Kajak-Vierer. Foto: DKV / privat

Poznan. Einen Platz auf dem Treppchen verpasste SC DHfK-Kanutin Melanie Gebhardt am Wochenende mit dem deutschen Vierer-Kajak der Damen bei der EM im polnischen Poznan. Beim letzten internationalen Wettkampf vor den Olympischen Spielen, für die der deutsche K4 bereits qualifiziert ist, stand am Ende ein fünfter Platz.

Im Vorlauf kam das Quartett um Melanie Gebhardt mit 8 Hundertstel hauchzart als zweites Boot hinter den aktuellen Weltmeisterinnen aus Ungarn ins Ziel. Im Finale dann wollten die deutschen Damen den Ungarinnen erneut Paroli bieten. Das klappte leider nicht ganz. Am Ende kamen Gebhardt und Co. 1,551 Sekunden hinter Ungarn ins Ziel und mussten auch Weißrussland sowie knapp den Däninnen und Polinnen den Vortritt lassen.

„Leider hat es nach unserem Weltcup-Sieg in Szeged diesmal zu keiner Medaille gereicht. Ein bisschen enttäuscht war ich schon – vor allem, weil der Abstand zu den ersten beiden Nationen doch relativ groß war“, bilanzierte Melanie Gebhardt anschließend, fügte jedoch an, „nach Szeged war es schwierig, das Level zu halten und das war auch nicht unser Plan. Wir wollten wieder mit Training anfangen und die Europameisterschaft als gutes Training unter Wettkampfbedingungen mitnehmen. Trotzdem hatten wir gehofft, dass es besser läuft. Jedoch entscheiden manchmal Kleinigkeiten, ob das Boot gut läuft oder nicht. Wir wissen auf jeden Fall, dass wir es besser können und sind hochmotiviert, in den nächsten Wochen hart daran zu arbeiten, um optimal für die Olympischen Spiele vorbereitet zu sein.“