Wichtiger Meilenstein: Fördermittelbescheid für Kanu-Erweiterungsneubau übergeben

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Ein wichtiger Schritt zum Kanu-Erweiterungsneubau ist getan. Von links nach rechts freuen sich: Kanutin Johanna Handrick, Bundestrainer Gunar Kirchbach, Leipzigs Bürgermeister Heiko Rosenthal, Leiter des Bundes- und Landesstützpunktes Kay Vesely, SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz, Kanute Peter Kretschmer, Referatsleiter für Sportpolitik und Sportförderung im Staatsministerium des Innern Andreas Schumann, Architekt Heiko Kauerauf sowie Kanutin Melanie Gebhardt. Foto: SC DHfK Leipzig

Leipzig. Der nächste Meilenstein ist gelegt! Am vergangenen Freitag übergaben Leipzigs Bürgermeister Heiko Rosenthal sowie Andreas Schumann vom Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) die Fördermittelbescheide für einen Kanu-Erweiterungsneubau am Standort Klingerweg. Rund 2,4 Millionen Euro des 3,5 Millionen Euro teuren Neubaus werden von Stadt und Land gefördert – neben einem Eigenanteil des Bauherrn SC DHfK Leipzig kommt die restliche Förderung vom Bund.
 
Geplant wird der Neubau durch den Deutschen Kanuverband gemeinsam mit dem Sächsischen Kanuverband und dem SC DHfK Leipzig. Ziel ist es, die Trainingsbedingungen am Bundes- und  Landesstützpunkt Kanurennsport in Sachsen noch weiter zu optimieren. Kay Vesely, Leiter des Bundes- und Landesstützpunktes, weiß um die Bedeutung der Fördermittelübergabe: „Der erste richtig große Schritt ist getan und jetzt können wir anfangen zu bauen. Lange Zeit konnten wir es uns nur wünschen und planen, doch jetzt geht der Wunsch in Erfüllung.“ Entstehen soll eine neue Sportstätte mit Mehrzweckhalle, Kraft- und Umkleideräumen sowie Büros für die Bundes- und Landestrainer nach Entwürfen des Leipziger Architekten Heiko Kauerauf. Voraussichtlicher Baubeginn ist Mai 2020.

Andreas Schumann, Referatsleiter für Sportpolitik und Sportförderung im SMI, begründete die Förderung: „Wir müssen gemeinsam unsere Stärken stärken. Nur so wird es uns gelingen, dass der Landes- und Bundesstützpunkt auch in Zukunft ein deutschlandweites Aushängeschild im Kanurennsport bleibt.“ Heiko Rosenthal ergänzte: „Mit diesem Neubau können gute Bedingungen für alle Athletinnen und Athleten am Standort Leipzig geschaffen werden.“

Michael Luda, Abteilungsleiter Kanu des SC DHfK, zeigte sich dankbar für die Unterstützung: „Der Neubau ist eine große Chance für Leipzig. Mit diesem Gebäude können wir einen ganz klaren Akzent setzen, um auch national weiterhin in der ersten Reihe mitzuspielen.“ National und auch international ganz vorne spielt seit Jahren auch SC DHfK-Canadierfahrer Peter Kretschmer mit. Der Fokus des Olympiasiegers von 2012 liegt zweifellos auf den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. „Es ist toll, dass uns der Neubau ermöglicht wird, damit wir uns optimal auf Wettkämpfe vorbereiten und hoffentlich weiterhin viele nationale und internationale Erfolge sammeln können.“

SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz unterstrich die Notwendigkeit des Erweiterungsneubaus: „Wer Gold haben will, der muss auch die Möglichkeiten dafür schaffen. Und genau das tun wir mit diesem Neubau, für dessen Förderung wir uns bedanken möchten.“ Das Projekt sei ein wichtiger Schritt für den Kanurennsport in Leipzig, in Sachsen und ganz Deutschland.